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Tipps

9 Fehler die du unbedingt beim Faszienrollen vermeiden solltest

  1. zu schnelle Bewegungen mit der Fazienrolle
  2. zu aggressives rollen (zu fester Druck)
  3. falsches Atmen
  4. über Gelenke rollen
  5. zu langes Faszientraining
  6. falsche Körperhaltung
  7. direkt in einen Schmerz rollen
  8. einen Punkt zu lange bearbeiten
  9. Lendenwirbel ausrollen

 

3 Tipps für eine bessere Faszienfitness

  1. viel Bewegung
  2. genug Erholungsphasen
  3. natürlich Faszientraining mit der Blackroll

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1. Fehler – Zu schnelle Bewegungen mit der Faszienrolle

Ein Typischer Anfängerfehler ist das viel zu schnelle rollen mit der Blackroll oder den Duo Balls. Es passiert schnell, dass man im Alltag durch z.B. Stress nicht so viel Zeit dafür aufbringen kann. Dadurch denken sich viele Menschen, besser schnell als gar nicht. Davon rate ich dir ab. Nimm dir wirklich genug Zeit so dass du die Übungen wirklich sauber ausführen kannst.

2. Fehler – Zu aggressives rollen (zu fester Druck)

Auch wenn du jemand bist, der gerne sein Training spürt, zu viel Druck ist ungut und man sollte es damit nicht übertreiben. Vergleichbar ist das Ganze mit dem Ausrollen eines Teigs, auch hier macht Druck nicht alles aus, sondern die Technik ist das Geheimnis.

 

3. Fehler – Falsches Atmen

Die Atmung, beim Sport allgemein oder auch beim Faszientraining ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Ausführung. Denn durch das Atmen versorgen wir unseren Körper und auch die Muskeln mit genügend Sauerstoff. Viele neigen dabei dazu, dass sie beim Ausführen den Atem anhalten. Somit fehlt uns nicht nur Sauerstoff, sondern es verringert auch unsere Leistung und ist nicht gut für das Herz.
Allgemein gilt, bei geringer Anstrengung einatmen und bei großer Anstrengung ausatmen.

 

4. Fehler – Über Gelenke rollen

Das Rollen über Gelenke sollte vermieden werden, da es dazu kommen kann das man die Gelenkspalten zu weit auseinander drückt.

 

5. Fehler – Zu langes Faszientraining

Viel hilft viel trifft beim Faszientraining nicht unmittelbar zu. Denn hierbei ist die Ausführung der wichtigste Aspekt. (siehe andere Punkte) Ein Richtwert für die Dauer der Faszienübung ist zwischen 15-20 Minuten je Ganzkörpertraining und dies im bestenfalls mehrmals die Woche.

 

6. Fehler – Falsche Körperhaltung

Falsche Körperhaltung ist, wie so oft im Sport, leider ein Thema welches viele unter den Tisch kehren. So etwas sollte aber niemals der Fall sein. Die richtige Körperhaltung sollte, wenn es möglich ist, von einer 2. Person überwacht werden. Dafür eignet sich der eigene Freund oder die Freundin bestens dazu. Sollte dies nicht möglich sein, kann man auch vor einem Spiegel die Faszienübung ausführen oder sich selbst einfach mit dem Smartphone filmen. So kann man seine Körperhaltung auch im Nachgang analysieren. (mehr zur richtigen Körperhaltung im Onlinekurs)

 

7. Fehler – Direkt auf einem Schmerz rollen

Gewöhne dir nicht an, eine Stelle die schmerzt sofort mit der Blackroll zu bearbeiten. Dadurch könntest du den Schmerz sogar noch ausweiten. Taste dich langsam an die Region des Schmerzes heran. Beispielsweise im Wadenbereich könntest du mit der Blackroll erst über dem Schmerz (in der Region der Kniekehle) beginnen und im Anschluss unter dem Schmerz (von der Ferse aufwärts) weiter rollen. Diese Bereiche kannst du von Übung zu Übung näher zusammenbringen.

 

8. Fehler – Einen Punkt zu lange bearbeiten

Wie bei Fehler Nummer 5 gilt auch hier, dass man einen Punkt nicht zu lange bearbeiten sollte. Durch zu langes verweilen in einer Region kann man die Faszie überreizen. Eine Stelle sollte man im Schnitt zwischen 20-30 Sekunden in einer Faszientherapie einbinden.

 

9. Fehler – Lendenwirbel ausrollen

Der Lendenwirbel ist mit keinerlei Schutzzonen ausgestattet, somit sollte man nicht direkt in diesem Bereich Faszienübungen vornehmen. Es kann durchaus vorkommen, dass man sich hierbei zusätzlichen Schaden zuführt. Es bietet sich an die angrenzenden Zonen zu trainieren, wie zum Beispiel der Gesäßbereich, die Hüften oder die Brustwirbelsäule(diese ist durch die Schulterblätter geschützt).

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Tipps

 

1. Tipp – Viel Bewegung

Viel Bewegung ist immer gut für die Faszien. Es lässt sich meiner Meinung nach einfach in den Alltag integrieren. Einfach die Treppe statt den Aufzug nutzen, diese kann man sogar leicht joggen. In Pausenzeiten einfach eine Runde durch den Betrieb gehen oder nicht unbedingt immer den kürzesten Weg wählen. Wenn man einmal darauf achtet, wie viele „bequeme Situationen“ im Alltag auftreten, wird einem schnell klar wo man etwas mehr Bewegung einbauen kann um seine Faszien fit zu halten.

 

2. Tipp – Genug Erholungsphasen

Keine Pausen oder zu wenig Schlaf, all das ist Gift für unseren Körper. Dem kann man einfach entgegen wirken indem man einfach früher ins Bett geht, sich am Wochenende einen Mittagsschlaf  gönnt oder auch egal wie viel Stress man an der Arbeit hat, die Pausenzeiten einhält.

 

3. Tipp – Faszientraining mit der Blackroll

Am besten eignet sich es natürlich, wenn man aktiv wird. Unterstützend zu den anderen 2 Tipps sollte man diverse Blackrollübungen (auch in den Alltag) einbauen. Verschiedene Arten der Blackroll lassen es zu, dass man ein ganzes Blackroll Set überall mit hin nehmen kann, da sie wirklich leicht zu verstauen sind.

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